Rezension

Eagles Of Death Metal

Death By Sexy


Highlights: I Want You So Hard // Don't Speak (I Came To Make A Bang) // Keep Your Head Up
Genre: Rotz-Rock
Sounds Like: Danko Jones // Rolling Stones // Queens Of The Stone Age

VÖ: 21.07.2006

Die Kompaktheit regiert. Das haben nun auch Schnurrbart-Fetischist Jesse Hughes und Workaholic Josh Homme geschnallt. Mit „Death by sexy“ legen sie ein durchgängig ordentliches Werk vor, ohne dabei zu überzeugen.

Die gute Nachricht ist, dass „Solid Gold“ und „The Ballad Of Queen Bee And Baby Duck“ die einzigen beiden Lieder sind, die auf der Platte nerven. Die schlechte Nachricht ist, dass die absoluten Hits fehlen. Sicher rocken und schieben die Songs fast ausnahmslos. Sicher ist aber auch, dass sie dem Hörer den letzten Kick nicht verschaffen. Auf die Dauerrotation mag man die CD nicht schicken. „I Want You So Hard“ klingt wie eine B-Seite der Queens Of The Stone Age und ist es wahrscheinlich auch. „Cherry Cola“ langweilt schnell und auch sonst fehlt den Songs die Nachhaltigkeit.

Geändert zu „Peace Love & Death Metal“ hat sich nicht wirklich etwas. Die Ausfälle wurden minimiert, aber das war es auch schon. Einen Stampfer wie „I Only Want You“ sucht man vergebens. Im Promillerausch macht die Scheibe Laune - aber auch da gibt es Besseres, was man sich in den CD-Player legen kann. Immerhin kann man den Amis eine lange Nase drehen, da es für Europa noch einen Bonustrack gibt.

Joachim Frommherz

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