Rezension

Stealing Sheep

Noah & The Papermoon EP


Highlights: A Mountain Dogs // Noah’s Days
Genre: Folk-Pop // Indie
Sounds Like: Emiliana Torrini // PJ Harvey // Lykke Li

VÖ: 16.12.2011

Die neue EP von Stealing Sheep lässt sich am besten mit zwei Worten beschreiben: Harmonische Dissonanzen.

Stealing Sheep, dahinter verbergen sich drei Damen aus England, die sich mit sanften Tönen anschleichen und einen dann mit einem psychedelisch-verrückten Ohrwurm verdutzt zurücklassen. Die sechs Songs geben sich zunächst disharmonisch und ein wenig wirr, um sich letztendlich doch noch in einer angenehmen Melodie zu verlaufen.

Durch die besondere Mischung von hypnotischen Beats und 60’s-Synthies entsteht ein Sound, der sich einprägt. Ein Song wie „Paper Moon“ beginnt dunkel, fast ein wenig mystisch und geht dann in einen fröhlichen Refrain über, der geradezu zum Mitsummen einlädt. Ein weiteres Highlight ist „The Mountain Dogs“ mit einer eingängigen und beschwingten Melodie. Mit seinem straighten Beat verleiht es ein Gefühl der Vertrautheit.

Und obwohl die Songs alle verschieden klingen und eine genaue Einordnung somit äußerst schwierig ist, erinnert „Noah & The Paper Moon“ in seiner Gesamtheit an eine skurrile Mischung aus PJ Harvey, Emiliana Torrini und Lykke Li, ergänzt mit einer Prise The Sounds oder auch Regina Spektor. Die Platte ist vielseitig und individuell und eignet sich gleichermaßen dazu, sich ein wenig in Partystimmung zu tanzen oder einen gemütlichen Nachmittag zu hause zu verbringen.

Claudia Engelen

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