Rezension
Motörhead
Kiss Of death
Highlights: Living In The Past // Christine // Be My Baby
Genre: Speedrock
Sounds Like: Zeke // Peter Pan Speedrock
VÖ: 25.08.2006
Ein neues Album von Motörhead. Mal wieder. Und welch Überraschung: Die Überraschungen bleiben aus. Die Herren Kilmister, Campbell und Dee machen das, was sie am besten können: Polternden Rock 'n' Roll. Und das gar nicht mal schlecht.
Ja, „Kiss of death“ ist ein gutes Album geworden. Im Vergleich zu „Inferno“ fällt es dann dennoch ab. War der Vorgänger ein wahrer Jungbrunnen an Härte und Groove, so rocken Lemmy und seine Gefolgschaft auf „Kiss of death“ routiniert aber nicht genial. Allein, es reicht immer noch dafür, der Jugend zu zeigen, wie man guten Rock 'n' Roll spielt.
„Sucker“ rumpelt, in „One Night Stand“ kommt der Boogie zum tragen und „Devil I Know“ besticht durch ein hartes, metallenes Riff. Nach den ersten drei Liedern der Platte ist die Bandbreite einer typischen Motörhead-Scheibe erklärt. Fehlen darf natürlich auch das seit einigen Jahren fast schon obligatorische Akustik-Stück nicht. Diesmal mit „God was never on your side“ betitelt. Der Rest ist business as usual, mit den Highlights „Living in the past“ (dank des sägenden Riffs), „Christine“ (dank des Grooves) und „Be my Baby“ (dank des äußerst fiesen, sägenden Riffs). Ausfälle gibt’s nicht wirklich, aber wenn man schon nörgeln will, dann muss erwähnt werden, dass „Trigger“ und „Sword of glory“ nicht die selbe Energie wie die anderen Songs versprühen.
Und schon hat man als Rezensent ein Problem. Denn was gibt es sonst noch zu sagen über ein solides Motörhead-Werk? Nichts? Wirklich nichts? Nein, wirklich nicht. Rock 'n' Roll ist einfach und so soll es bleiben.
It's only Rock 'n' Roll but I like it! Nuff said.
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