Rezension

Limp Bizkit
The Unquestionable Truth Part 1
Highlights: The Propaganda
Genre: Crossover
Sounds Like: Rage Against The Machine Coverband
VÖ: 02.05.2005

Die Hoffnung war groß. Immerhin kehrte Wes Borland in die Band zurück - Grund genug also zu hoffen, dass Limp Bizkit sich endlich wieder auf alte Stärken besinnen würden. Auch der Wunsch, dass sie wieder an "Significant Other"-Zeiten anknüpfen würden war nicht ganz haltlos.
Aber es kam wie es kommen musste. Porno-Fred riss wieder einmal das Ruder an sich und nun hält man ein Album in Händen welches schon beim ersten Hören mehr an einen krampfhaften Versuch wie Rage Against The Machine zu sein erinnert, als dass man das Gefühl hat sie würden auch nur ansatzweise versuchen wieder ganz sie selbst zu sein. Der Sound klingt nach RATM-Brei, die Einflüsse sind nicht von der Hand zu weisen. Die Krone setzt dem ganzen aber Fred Durst selber auf. Kläglich scheitert er daran Zackk's Mischung aus Sprachgesang und Shouting zu imitieren.
Die Songs, alle stur mit "The (...)" betitelt, handeln teilweise von politischen und gesellschaftlichen Problemen, was aber mehr als lächerlich rüberkommt. Den Hochpunkt lyrischer Unfähigkeit erreichen sie in "The Truth". "Your father who art in heaven, hallowed be thy name, deliver us/me from evil". "Oh Gott, bitte bitte erlöse uns von solch einem Dünnpfiff!" möchte man gen Himmel schreien!
Fred, um es mit deinen Worten aus dem Songbeginn von "The Key" zu sagen: "Shut the fuck up!" denn: die einzige nicht in Frage zu stellende Wahrheit ist: dieses Album hat wirklich niemand gebraucht!
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