Rezension

The Glitch Mob

Love Death Immortality


Highlights: Fly By Night Only // Our Demons
Genre: BigBeat // Dubstep
Sounds Like: Chemical Brothers // Nero // Skrillex // Boys Noize

VÖ: 14.02.2014

The Glitch Mob haben ein Talent: Sie verbinden Generationen. Im schnelllebigen Musikgeschäft bedeutet dies, sie verbinden Stile und Bands miteinander, die 15 Jahre auseinander liegen. Ihr Sound erinnert einerseits an die ersten Alben der Chemical Brothers, an The Prodigy oder The Crystal Method, denen nach einem guten Album nichts mehr gelang. Dazu greifen sie aktuelle Sounds von Nero über Boys Noize bis Skrillex auf und mixen so BigBeat, Dubstep, Brostep zu einer tanzbaren, aber intelligenten Melange.

„Love Death Immortality“ besteht aus zehn Stücken, halb instrumental, halb mit weiblichen Gesangsparts versehen. Gerade letztere sind die Highlights des Albums, da beispielsweise „Fly By Night Only“ erst durch den harmonischen Gesang richtig groovt. Neben groß aufgefahrenen Beats sind es immer mal wieder die eingestreuten Gitarrenbreitseiten, etwa in „I Need My Memory Back“ oder “Our Demons”, die The Glitch Mob nicht nur für Elektrofans interessant machen. Das Album mag zwar eingängig sein, einfach gestrickt ist es nicht.

Insgesamt ist „Love Death Immortality“ ein kurzweiliges Poweralbum, welches sich beispielsweise wunderbar zum Sport treiben eignet, da es vor Dynamik nur so strotzt. Ideal, um den schwindenden Vorsätzen diesbezüglich etwas neue Motivation zu geben.

Klaus Porst

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