Festival-Vorbericht

Reeperbahn Festival 2019


Austin City Limits, Eurosonic, Iceland Airwaves – wie viele seiner internationalen Artgenossen im Stadtfestival-Genre ist auch das Reeperbahnfestival seit jeher ein Festival zum Entdecken, und – für Bands ohne Booking- oder Plattenverträge – Entdecktwerden. Nostalgie kann dabei schlecht auch noch bedient werden, denkt man sich. Falsch, antworten die Hanseaten.

Wer gerne an die glorreich(st?)en Zeiten des Indie, die Mitte der letzten Dekade, zurückdenken möchte, kann sich während des Reeperbahnfestivals am besten schon einmal ein Zelt im Uebel & Gefährlich einrichten: Stars! We Were Promised Jetpacks! Und wer gerne in noch früheren Zeiten schwelgt, kann sich gleich dazugesellen – et voilà, Sebadoh.

Und natürlich haben wir dabei wieder einmal nur drei von einer dreistelligen Anzahl an Bands und Künstlern aufgezählt, die innerhalb von vier Tagen teils gleich mehrfach auftreten – von wütendem Punk à la Press Club und Brutus über feinfühligen Indiefolk von Efterklang und Anna Ternheim bis hin zu Hamburger Urgesteinen wie Clickclickdecker. Dann natürlich den Zugpferden von morgen, die wir genauso zu entdecken hoffen wie ihr. Und wem selbst das nicht reicht, den lockt Heinz Strunks Ausstellung ?Wichsvorlagen 40 Plus?. Was kann man mehr wollen?

Termin: 18. - 21.09.2019

Preis: 105€ (4-Tages-Ticket), 95€ (3-Tages-Ticket), 85€ (2-Tages-Ticket Freitag/Samstag), Tagestickets kosten zwischen 39€ (Mittwoch) und 59€ (Samstag).

Line-up: Mantar, Bedouine, Brutus, Dagobert, Foals, Young The Giant, The Subways, Mighty Oaks, We Were Promised Jetpacks, Algiers, Sebadoh, Stars, Tusks, Sleaford Mods, DZ Deathrays, Together Pangea, Barbara Morgenstern, Sam Vance-Law, Yak, The Intersphere, Von Spar und viele mehr.

Jan Martens

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