Festival-Vorbericht

Droneburg Festival 2011


In Hamburg dröhnt es. Jeden Tag. Wie Musik liegt einem der gewaltige Lärm im Ohr, wenn man mal ein paar Stunden in der Nähe des Hafens war. Was wäre also naheliegender, als ein Festival zu veranstalten, dass dem "Drone" huldigt?

In Hamburg dröhnt es. Jeden Tag. Wie Musik liegt einem der gewaltige Lärm im Ohr, wenn man mal ein paar Stunden in der Nähe des Hafens war. Was wäre also naheliegender, als ein Festival zu veranstalten, dass dem "Drone" huldigt?

Eben. Am 29. Und 30. April ist es so weit: Auf drei kleine Clubs verteilt spielen nicht nur Bands, sondern es werden auch begleitende Vorträge und Filme zum Thema dargeboten. Schlanke 25 Euro kostet das Zwei-Tages-Ticket und wer denkt, Drone wäre nur dumpfes Grollen im Stundentakt, sollte möglicherweise die monatliche Geldplanung ein wenig überdenken. Toastbrot und Nudeln sind schließlich auch lecker und Bands wie BLCKWVS, Kodiak, Head Of The Taurus und Konsorten sind immer einen Besuch wert. Auch wenn fiese Nackenschmerzen und einige Tage Ohrdrönen die Folge sein werden.

Das bislang bestätigte Programm:

Musik
Blckwvs
Boyds Elektro Gitarren Orchester
Head Of Taurus
Kasan
Kodiak
N/ Hellmut Neidhardt
Nelly Boyd
Obelyskkh
Seconds in Formaldhyde
?????? (Shakhtyor)
Ulme

Film
"Such Hawks, Such Hound – Scenes From The American Hard Rock Underground", Regie: Jessica Hundley & John Srebalus, Mit: Comets On Fire, Dead Meadow, Kyuss, Om, Saint Vitus, Sleep, Sunn O))), Thrones u.v.a., USA, 2008, www.suchhawkssuchhounds.com
Begleitend zum Festival zeigt das B-Movie am 26. April den Film "Until the light takes us", Regie: Aaron Aites/Audrey Ewell, 93 Min., OmU, USA 2008

Vorträge
"Die Ästhetik des Dooms" von Arne Ebner (Wall)
"Dionysisches Rauschen" von Lars Brinkmann (Grimm Periodikum)
"Verortung des Doom/Drone in der Geschichte des Metals" von Carsten Heinze.

Orte – alle Nähe Max-Brauer-Allee kreuzt Stresemannstraße
Fundbureau
Waagenbau
Lokal
Astra Stube

Webseite:
www.droneburg-festival.com

Klaus Porst

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