Melt!-Festival 2008

Rock am Ring, Southside, Taubertal,...

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Dieter Meyers
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Beitrag von Dieter Meyers » Di Jul 22, 2008 8:44 am

Seppster hat geschrieben:Ich hab jetzt auch mal ein bisschen im Meltforum gelesen. Viele Kritikpunkte kann ich nicht nachvollziehen weil ich keinen Vergleich habe bzw. es nicht erlebt habe (z.b. Bändchenausgabe am Freitag Nachmittag war sehr gechillt).

Die Security war echt ziemlich dämlich. Ob es alles Faschos waren wage ich allerdings zu bezweifeln. Wenn ich das so höre habe ich ja wahrscheinlich am Freitag mein Leben riskiert als ich zu TINC auf einem alternativen Weg rein bin. Das Problem sollte aber durch einen Firmenwechsel zu lösen sein (oder ist man da viellicht an Ferropolis gebunden).

Druffies und Discoprolls hab ich einfach erwartet bei der Musik. Und ich fand den Anteil immernoch ertragbar. Aber da bin ich wahrscheinlich nach 7 "großen" Festivals angestumpft und nicht so pinzig wie der "allte" Meltfan.

Auf den Regen hätte man sicher besser vorbereitet sein können. Aber wie hat ein User im Meltforum sinngemäß geschrieben: "Die Orgas müssen euch nicht die Klamotten rauslegen".

Die Informationspolitik war wirklich ziemlich dürftig. Es ist OK wenn Verspätungen wegen diesen Wetterkapriolen entstehen und Bands (aus welchen Gründen auch immer) absagen. Ich hab so Alter Ego gesehen und fand sie gut.

Also bei mir hat das Wochenende einen durchaus positiven Eindruck hinterlassen. Obwohl ich Sa/So ziemlich krank war. Vor allem die Acts haben es rausgerissen. Obwohl ich mal wieder nicht alles geschafft hab.
Das kann ich eigentlich sehr gut unterschreiben.
....bla....

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Seppster
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Beitrag von Seppster » Di Jul 22, 2008 9:04 am

Du warst auch krank? :wink:

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Hydro Meteor
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Beitrag von Hydro Meteor » Di Jul 22, 2008 9:52 am

bzgl bändchen kann man sagen, da haben sie es schon vor zwei jahren verbockt gehabt

bzgl securitys kann man sagen, da gab es die letzten jahre immer arge (fascho-)beschwerden

bzgl. Druffies und Discoprolls kann ich sagen, es störte mich letztes jahr mehr

bzgl. verspätungen und infopolitik kann man sagen, die empfand ich schon die letzten jahre nicht als perfekt (vielleicht kann man das darauf schieben, dass die intro das ganze als große betriebsfeier handhabt)

bzgl. fusion ist meine aussage auch nur hörensagen im sinne dessen was lisa auf der letzten seite dazu anmerkte.




ansonsten ist im intro-forum seite 16 des melt-threads die objektivste, bloßstellendste, klarste http://www.intro.de/forum/festivals/120 ... /melt_2008 , wobei da sind es ja auch nur bisher drei seiten mit kritik

eine taz meinung
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Carsten R.
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Beitrag von Carsten R. » Di Jul 22, 2008 1:52 pm

Über 20.000 Besucher kamen zum "Melt! 2008"

Björk spielte als Headliner beim "Melt! 2008" (Foto: Universal Music) Gräfenhainichen - Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse wie Regen, Sturm und Gewitter verbuchte die Melt! GmbH & Co KG beim diesjährigen "Melt!"-Festival einen Zuschauerrekord. So versammelten sich am Samstag rund 23.000 Besucher auf dem früheren Braunkohle-Tagebau-Gelände Ferropolis, um Acts wie Franz Ferdinand, The Notwist und Stereo MCs zu sehen.

Viele davon waren extra aus dem europäischen Ausland, vor allem aus Großbritannien, angereist. Im Vorjahr hatten 16.000 Musikfans den Weg zur Ferropolis gefunden.

Eine Enttäuschung mussten allerdings am Freitag Anhänger der Gruppe Hercules & Love Affair hinnehmen. Der Auftritt fiel aus - wegen "Technikproblemen" wie der Veranstalter mitteilte. Festival-Highlight war am Sonntag die Performance der isländischen Ausnahmesängerin Björk.
Anstieg von 7.000 Besuchern. Krass! :shock:

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Beitrag von Hydro Meteor » Di Jul 22, 2008 1:55 pm

mein problem ist gerade, wie rechnet das melt seine zuschauer. wie pukkelpop oder ähnlich, also zwei- plus drei- plus ein-tages-tickets? sind 23000 am samstag also, wirklich 23000 auf dem gelände oder heißt das eigentlich - und ist somit falsch formuliert im text - 23000 tickets wurden für alle drei tage in irgendeiner form verkauft. :?:
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Koreema
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Beitrag von Koreema » Di Jul 22, 2008 2:16 pm

Aus dem Newsletter:
Liebe Freunde,

mit weit über 20.000 Besuchern ist am Sonntag die 11. Ausgabe des "Melt! Festival"
in Ferropolis zu Ende gegangen. Damit wird die Erfolgsgeschichte mit jährlich über
20% Besucherzuwachs seit 2004 erneut mit einem Rekordergebnis fortgesetzt.

Mehr als 100 Künstler sorgten für umjubelte, oftmals exklusive Auftritte auf 5
Bühnen. Franz Ferdinand, Roisin Murphy, Kate Nash und die Editors gehörten zu den
Glanzlichtern des Festivals. Für den musikalischen Höhepunkt sorgte die isländische
Ausnahmekünstlerin Björk, die auf dem Melt! exklusiv und erstmals seit 5 Jahren
wieder in Deutschland auftrat.

Veranstalter Matthias Hörstmann zog am Abend ein positives Fazit: "Wir haben erneut
ein fantastisches Wochenende hinter uns, auch wenn kräftige Regenschauer am Freitag-
und Samstagabend die euphorische Stimmung zwischenzeitlich minderten. Unser Dank
gilt dem gesamten Produktionsteam, allen Künstlern und natürlich all den friedlich
feiernden Besuchern, die aus ganz Europa angereist waren, um mit uns gemeinsam "3
Tage wach" zu sein. Der erstmals durchgeführte 3. Tag war ein Gewinn für das
Festival." Stefan Lehmkuhl, künstlerischer Leiter des Festival ergänzt: "Nachdem wir
nun erfolgreich an die von uns gesetzte Kapazitätsgrenze gestoßen sind, blicken wir
bereits in die Zukunft: größer wollen wir nicht werden, aber besser. Ziel ist es,
unseren eigenen hohen Ansprüchen in Bezug auf Organisation und Festival-Komfort
gerecht zu werden. Daran werden wir weiter arbeiten."

Am Freitagabend kam es aufgrund fehlerhafter und gefälschter Tickets im
Zusammenspiel mit unerwartet hohem Besucherandrang und einsetzendem Regen zu
Unannehmlichkeiten mit längeren Wartezeiten beim Bändchentausch. Bei den hiervon
betroffenen Besuchern möchte sich das Veranstalter-Team herzlich entschuldigen und
eine Besserung der Einlasssituation für 2009 versprechen.

See you at Melt! 2009!

Viele Grüße,
Dirk Völler
You've got taste, you've got taste,
what a waste that that's all that you have.

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Dieter Meyers
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Beitrag von Dieter Meyers » Di Jul 22, 2008 3:23 pm

Seppster hat geschrieben:Du warst auch krank? :wink:
Nein, dass nicht.. hab ja auch eigentlich geschriieben ;)
....bla....

frasco
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Beitrag von frasco » Di Jul 22, 2008 9:26 pm

Seppster hat geschrieben: So wie ich das verstanden hab (ein Mann stand nach ihnen auf der Bühne und sagte das) sind sie für Hercules & Love Affair eingesprungen. Also nicht wegen dem Regen.

Das wäre ja auch dämlich. Nochmal: In dem Infoheft standen zwei verschiedene Zeiten. Auf dem Zeitplan im Infoheft 4Uhr, unter der Bandvorstellung im Infoheft 2.40Uhr.
Wann haben sie denn schlussendlich gespielt?

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Hydro Meteor
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Beitrag von Hydro Meteor » Mi Jul 23, 2008 4:14 pm

melt-team on melt-festival.de/forum hat geschrieben:Liebe Besucherinnen und Besucher,
puh, wie fängt man jetzt am besten an? Wir wissen ja, dass dieses Statement von vielen vermisst und erwartet wurde. Zu Recht. Aber bitte habt ein wenig Verständnis, dass wir vom Orga-Team - was übrigens gar nicht so groß ist, wie ihr vermuten würdet - noch einige Tage länger mit der Produktion eines Festivals in der Melt!-Größenordnung beschäftigt sind. Deshalb wollten wir keinen Schnellschuss abfeuern, der dann als „offizielles Statement“ gewertet wird.

Zunächst mal möchten wir uns bei allen Besuchern herzlich bedanken. Die Eindrücke der guten Stimmung auf dem Festival dürfen nicht über die in Foren geäußerte, oft berechtigte Kritik hinwegtäuschen und zu dem Eindruck führen, dass das Melt! in der jetzigen Form kein Festival mit viel Leidenschaft, Liebe zum Detail und zur Musik ist. In nur fünf Jahren sind wir vom Insider-Tipp mit knapp 6.000 Besuchern zu einem der renommiertesten Festivals Europas geworden und in diesem Jahr mit über 20.000 Besuchern, davon rund 3.500 aus dem Ausland, auch zu einem der größeren in Deutschland.
Dass dieses Wachstum auch Probleme mit sich bringt, haben wir in diesem Jahr gemeinsam erleben müssen, aber auch dürfen. Das Schlimmste, auch für uns: Es ist uns stellenweise nicht gelungen, die außergewöhnliche und private Atmosphäre des Melt! zu erhalten. Unser Anliegen war es, trotz (gewolltem) Wachstum für euren Komfort zu sorgen und euch nach wie vor das Gefühl zu geben, nicht auf einer weiteren "Massenveranstaltung" zu sein. Das ist uns nicht vollständig gelungen, wir sind aber sicher, dass es geht. Daher steht jetzt für uns der Blick in die Zukunft an erster Stelle, und dieser blicken wir optimistisch und mit Freude entgegen. Wir werden im nächsten Jahr wissen, wie wir optimal mit dem Platz und der Größenordnung umgehen. Wir werden uns inhaltlich erweitern und versuchen diejenigen, die mit enttäuschter Erwartungshaltung nach Hause gefahren sind, im nächsten Jahr von unserer Weiterentwicklung zu überzeugen. Wenn sie uns denn die Chance dazu geben. Wir haben in der Vergangenheit durchaus gezeigt, dass wir uns Kritik zu Herzen nehmen.

An dieser Stelle möchten wir euch dennoch bitten, gerne weiter konstruktive Kritik zu äußern und zu posten – denn bei allem Verständnis, dass die Emotionen unmittelbar nach dem Festival ein wenig hoch- und überkochen, bringt nur diese Art von Kritik das Melt! wirklich weiter. Bitte nutzt dazu auch den Online-Fragebogen auf unserer Homepage.

1. Bändchenvergabe
An dieser Stelle entschuldigen wir uns herzlich und ehrlich für das entstandene Chaos und das kurzzeitige Sicherheitsrisiko am frühen Freitagabend. Obwohl das Personal im Vergleich zum Vorjahr deutlich aufgestockt wurde, waren wir dem Ansturm zur Rushhour nicht gewappnet.
Allerdings war das nicht der einzige Grund für diesen organisatorischen Supergau.

- Leider konnten wir den Bändchentausch nicht schon wie geplant am Donnerstag öffnen, weil die Bändchen entgegen der Vereinbarung mit der zuständigen Firma erst am Freitagvormittag angeliefert wurden. Auch verlief der Besucherfluss völlig anders als von uns prognostiziert. Während des Freitagnachmittags (wo immerhin bereits über 13.000 Besucher ohne längere Wartezeiten problemlos versorgt wurden) gestaltete sich die Lage ruhig, später Angereiste tauschten ihr Bändchen jedoch erst auf dem Weg zum Veranstaltungsgelände, was uns an Kapazitätsgrenzen führte.

- Zur Verzögerung beigetragen haben auch die zahlreichen Ticketmöglichkeiten, die theoretisch unserem Service-Gedanken gerecht werden sollten, jedem seine Ticketoption zu ermöglichen. In der Praxis führte das allerdings tatsächlich zu großer Verwirrung, da für jede Ticketoption ein eigener Schalter eingerichtet worden war. Ein System, das bei diesem Andrang versagte und im nächsten Jahr natürlich neu konzipiert wird. Auch werden wir die Möglichkeiten, Tickets im Vorverkauf zu erwerben auf wesentlich weniger Anbieter reduzieren. Das verhindert verständliche Diskussionen und Irritationen für Besucher und nicht zuletzt auch für unser Personal. Zudem verzögerte sich das „Abarbeiten“ der Kassenschlange, weil viele von euch an den falschen Schaltern anstanden. Was allerdings tatsächlich schnell passieren konnte, da die Hinweisschilder aufgrund des von uns nachträglich aufgestellten Regenschutzes nicht mehr klar erkennbar waren. Auch hier geloben wir Besserung.

- Auch die, entgegen den Anforderungen, im Druck zu stark perforierten Hardpaper-Tickets trugen dann ihren Teil zur kurzzeitigen Eskalation bei. Da viele den Abriss verloren hatten, kam es zu zahlreichen Diskussionen, die wiederum das Kassenpersonal aufhielten und verständlicherweise für Unmut auf eurer Seite sorgten. Wir haben versucht, schnell zu reagieren und zusätzliches Personal einzusetzen, was aber aus organisatorischen Gründen einige Zeit gedauert hat. Der heftig einsetzende Regen tat dann noch sein übriges, weil viele in das Zelt drängten, um sich unterzustellen. Wir möchten uns hier dennoch vor allem bei denen entschuldigen, die mitten in der drängenden Menschenmasse standen und sind froh, dass niemand ernsthaften körperlichen Schaden genommen hat.

Unsere Schlussfolgerungen fürs nächste Jahr sind damit:
- weniger VVK-Systeme werden freigeschaltet
- das Bändchentausch-Konzept wird grundsätzlich überarbeitet
- es wird mehrere Bändchentausch-Stationen an strategisch sinnvollen Plätzen geben
- höhere Kapazität
- Hardpapertickets ohne Abrisse

2. Security
Gerade zu diesem Thema konnten wir viel Kritik herauslesen, die aber leider selten so konkret formuliert wurde, dass wir sie tatsächlich gegenüber den beauftragten Firmen anführen können. Davon ausgenommen, ist der Vorfall beim PeterLicht-Auftritt, als ein betrunkener Fan die Bühne erklomm, und von einem Security-Mitarbeiter auf fragwürdige Weise wieder heruntergezogen wurde. Auch wenn der Vorfall sehr rabiat erschien, ist dem Fan kein Schaden zugefügt worden. Er wurde von den Sanitätern nach einer Untersuchung wieder seinen Freunden übergeben. Dennoch wird der Vorfall noch einmal untersucht werden.

Im Gegenteil möchten wir uns aber bei unserer Sicherheitsfirma Japo ausdrücklich für ihr unter den gegebenen Umständen gutes Krisen-Management bedanken. Im Fall des Security-Verhaltens bei der Bändchenvergabe sei
gesagt: Nicht hauptsächlich die Sicherheitsfirma, sondern in erster Linie der Veranstalter ist verantwortlich für den adäquaten Bau von Einlass-Stationen und für die Personalplanung. Diese werden wir im nächsten Jahr massiv aufstocken.

Sollten euch aber konkrete Situationen aufgefallen sein, in denen die Security eurer Ansicht nach falsch gehandelt haben, können wir diese nur mit folgenden Angaben konkret analysieren: Wann habt ihr wo was gesehen? Wie sah der Security-Mitarbeiter aus? Welche Personalnummer hatte sie oder er an seiner Weste?

3. Einlass-Situation im Melt! Klub
Dass nicht jeder in den Genuss aller von ihm gewünschten Konzerte auf einem Festival kommen kann, ist nichts Neues und es lässt sich auch bereits am Lageplan erahnen. Nicht alle Spielstätten haben die Kapazität für über 20.000 Menschen. Daher ist es unser Job, die Konzerte rechtzeitig für weitere Besucher zu sperren, damit keine Sicherheitsrisiken entstehen. Auf etwas mehr Verständnis der Besucher hätten wir dabei gehofft. Was wir aber falsch gemacht haben, ist, dass wir die Ein- und Auslass-Situation unvorteilhaft und für die Security schwer handlebar gestaltet haben. Auch die Positionierung der Toiletten vor dem Security-Durchlass war ungünstig.
Inhaltlich stehen wir aber zu dem Melt! Klub Konzept.

Unsere Schlussfolgerung:
- Bessere Ein-/Auslass-Situation
- mehr Security-Personal
- Übertragungsmöglichkeiten (Bild und Ton) an der Außenwand des Melt! Klub für all diejenigen, die sich zu spät ihren Platz gesichert haben.

4. Band-Ausfälle
Bei über 100 auftretenden Acts sind wir froh und stolz, dass fast alle Acts zur rechten Zeit am richtigen Ort großartige Auftritte gespielt haben, uns fast ausschließlich euphorisches Feedback geben und explizit das einzigartige und euphorische Melt! Publikum loben. "Nur" zwei Ausfälle hatten wir zu verzeichnen: The Count & Sinden konnten wegen einer akuten Mittelohrentzündung eines Bandmitglieds ihre Reise leider nicht antreten.
Und Hercules And Love Affair hat leider eine Verkettung ungünstiger Umstände festivalseits getroffen: Während die Band bereits rechtzeitig vor Ort eingetroffen war, ist der Van, der die Crew aus Berlin abholen sollte, leider nicht rechtzeitig eingetroffen. Kurzzeitige Engpässe beim Artist-Shuttle, die Wetterumstände und das daraus entstandene Verkehrschaos führten also dazu, dass die Band erst sehr viel später hätte auftreten können, was ihnen aufgrund ihrer weiteren Auftritts- und damit Reiseverpflichtungen leider unmöglich war. Wir haben uns in aller Form bei Hercules And Love Affair entschuldigt, und es ist nicht ausgeschlossen, dass wir diesen Auftritt zu einem späteren Zeitpunkt unter der Melt!-Flagge nachholen können. Wir halten euch dazu auf dem Laufenden und möchten euch jetzt schon empfehlen, euer Melt!-Bändchen noch eine Weile umzubehalten, denn wir möchten euch im Laufe dieses Jahres noch eine kostenlose After-Melt!-Party anbieten, auch wenn uns natürlich bewusst ist, dass wir damit bei weitem nicht alle Besucher erreichen werden können.

5. Auftritts-Verzögerungen
Es kam an einigen Stellen zu Verzögerungen des Zeitplans, jedoch in einem Festivalüblichen Rahmen. Diese waren am Freitag auf der Mainstage durch ein größeres technisches Problem des Kate Nash Auftritts verursacht, wir sind froh, dass dennoch alle Auftritte stattfinden konnten und bedanken uns bei den betroffenen Bands für ihre Geduld. Unmut über eine Verzögerung des Notwist Auftritts müssen wir mit Unverständnis begegnen: Alle Gewerke hätten nicht besser auf Windböen der Stärke 8 und massiven Starkregen vorbereitet sein können. Dass es geschafft wurde (auch durch Kürzungen der Sets von The Notwist und Stereo MCs, übrigens mit großem Verständnis der Bands) am Samstag nach dem Sturm auf allen Bühnen den Zeitplan einzuhalten ohne Band-Ausfälle ist eine große Leistung aller beteiligten Stagemanager, Künstler-Koordinatoren, Hands und Bühnentechniker. Zudem bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Besucher.

6. Werbeflut
In keinem Jahr hat es weniger Sponsoren-Aktivitäten bei einem Melt! Festival gegeben als in diesem.

Abschließend bleibt zu sagen, dass das Melt! nicht mehr größer, sondern nur noch besser werden kann. Wir hoffen insbesondere die langjährigen "Freundinnen und Freunde" des Melt! im nächsten Jahr wieder vor Ort begrüßen zu dürfen, denn gute Freunde stehen zusammen. Oder?

Übrigens:
Melt! 2009, 17.-19. Juli in Ferropolis. Wir freuen uns auf euch!

Hochachtungsvoll,
Euer Kern-Veranstalter-Team
(Matthias Hörstmann (Veranstalter), Stefan Lehmkuhl (Projekt- und Künstlerischer Leiter), Hendryk Martin (Head of Marketing), Markus Richter (Produktionsleitung), Julia Gudzent (Head Of Artist-Logistik), Dirk Völler (Head Of Press), die sich auch vor allen Mitarbeitern, die ihr bestes gegeben haben verneigen und sich herzlich für ihren Einsatz, oft über die Kräfte hinaus, bedanken.
www.melt-festival.de/forum/viewtopic.php?id=2538
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