Loveparade

Rock am Ring, Southside, Taubertal,...

Moderatoren: Hydro Meteor, Ben K., matthias

Werwurm
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Loveparade

Beitrag von Werwurm » Mo Jul 12, 2004 7:02 am

FIGHT THE POWER - Rundum positive Bilanz

"Die Loveparde lebt - die Clubkultur lebt!" - das ist die Bilanz der Veranstalter von FIGHT THE POWER, der Demonstration gegen Engstirnigkeit gegenüber der Clubkultur, die gestern
Nachmittag über den Berliner Kurfürstendamm zog.

Der Demonstrationszug schwoll schon in den ersten 90 Minuten
so stark an, dass die Polizei auch die zweite Ku'damm-Hälfte
für den Verkehr sperren musste. Der Kurfürstendamm platzte
gegen Abend aus allen Nähten. Die Veranstalter vom
Szenemagazin "Partysan" schätzen die Teilnehmerzahl auf weit
über 20.000 Personen - und Tausende Berliner und
Touristen beobachteten das Spektakel am Straßenrand. Die
Teilnehmer trugen ihre Lebensfreude auf die Straße, lebten ihre
Musik- und Tanzkultur und demonstrierten eindrucksvoll:
Sie lassen sich das Feiern nicht verbieten.

Die Zusammenarbeit mit der Polizei und der Versammlungsbehörde
verlief reibungslos. Die Polizei meldete: "Keinerlei Zwischenfälle!"

Auch die Resonanz bei den teilnehmenden Künstlern und Rednern
war durchweg positiv. Passanten und Schaulustige reihten sich
in den Zug ein oder tanzten am Straßenrand.

Bob Shahrestani, Anmelder der Demonstration, erklärte in seiner
Abschlussrede, mit der Demonstration gehe ein lautes und
eindeutiges Signal an die Verantwortlichen in Berlin, alles dafür
zu tun, dass die Loveparade 2005 wieder in Berlin steigen kann.
FIGHT THE POWER habe bewiesen, dass die Clubkultur lebendig,
friedlich und international ist - und ein Aushängeschild für Berlin.
"Wir wollen 2005 wieder eine Loveparade in Berlin", sagte auch
Paraden-Gründer Dr. Motte.

Die Demonstration stand unter dem Motto
"Clubculture vs. Intolerance". Auf fünf Bühnentrucks spielten Stars
der Techno- und House-Szene wie Paul van Dyk, Westbam,
Dr. Motte, Ellen Allien und Dave Tarrida. Auf den Kundgebungen
ergriffen neben Rednern aus der Berliner Clubszene auch Tom Novy
und Dr. Motte das Wort. Alle Redner forderten ein Ende der
behördlichen Schikanierung und mehr Akzeptanz für die Szene.

Ben K.
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Beitrag von Ben K. » Mo Jul 12, 2004 3:36 pm

Solange die alle in Berlin bleiben ist mir das schlunz :twisted:

Metal_Molle
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Beitrag von Metal_Molle » Di Jul 13, 2004 7:16 pm

jo solln sich doch mit ihren drogen bloß net in die pfalz wagen *faust zeig* :D
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Werwurm
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Beitrag von Werwurm » Mi Jul 14, 2004 7:15 am

Ihr seid doch Banausen, es geht hier um die politische Frage und nicht um Fest an sich.

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Beitrag von Metal_Molle » Mi Jul 14, 2004 1:00 pm

was für ne polit. frage? :D keiner will die eben in der stadt haben...

außerdem: "Clubculture vs. Intolerance" seit wann is intoleranz gleichbedeutend mit geschmack? -.-

ich find das is mal die erste gute entscheidung von ministern :lol:
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Werwurm
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Beitrag von Werwurm » Mi Jul 14, 2004 2:48 pm

Findest du?
Finde ich nicht. Egal ob Loveparade oder nicht. Es geht hier immer noch um den Grundsatz der Parade, nämlich das eine Demo gegen Engstirnigkeit geht. Natürlich ist es in letzter Zeit immer mehr zu einen Massenspektakel geworden, aber der Grundsatz ist gleich.
Ausserdem ist es doch egal, ob Techno oder Rock, es wird einfach mit dieser Entscheidung über die Jugend bestimmt und die Jugend kommt heute einfach zu kurz. Es geht nur um Rentner und um andere politische Themen, da bleibt kein Platz für das Thema Jugend. Und darauf sollte aufmerksam gemacht werden. Und das fängt eben auch mit einer Loveparade an.
Es geht mir um das Prinzip und nicht um die Musik.

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Beitrag von Metal_Molle » Mi Jul 14, 2004 4:37 pm

eigentlich gehts darum das die raver alles zugemüllt haben und das keiner das bezahlen will...finde das hat weniger was mit jugend zu tun sondern mehr um das problem "kosten senken" um die verschuldung bissl geringer zu halten (lol als ob das was nützen würde :D )
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Werwurm
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Beitrag von Werwurm » Mo Jul 19, 2004 9:02 am

Die Kosten werden ja nicht nur von der Stadt getragen sondern auch vom Veranstalter.
Genauso wird jedes Jahr der Ring aufs neue zugemüllt oder andere Festivals.
Wo ist da der Unterschied?

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Beitrag von Metal_Molle » Mo Jul 19, 2004 10:53 am

das man am ring dafür bezahlt und jeder weiss das es müll gibt. die raver bezahlen ja nix und die veranstalter bezahlen ja fast nix...war das nicht auch der streitpunkt?! :D
außerdem is die musik am ring usw besser -.- ne lehrerin hat mal zu mir gemeint als ich in der pause am auto war und machine head "etwas" lauter gemacht hab: "entweder sie machen die musik leiser oder die fenster (bei 30grad...) zu! das is ja akustische umweltverschmutzung!"
seitdem lach ich se nur noch an wenn ich se seh....hat zwar nix mitm thema direkt zu tun is aber ne lustige story :D
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Klingensturm
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Beitrag von Klingensturm » Do Jul 22, 2004 1:20 pm

ich finde, genau das hat etwas damit zutun...
damit sind wir wieder bei dem Thema, das ältere Generationen zuwenig Verständnis für die Jugend und dessen neues Umfeld hat. (Bezogen auf die Bemerkung "akkustische umweltverschmutzung").
Die Loveparade hatte bis jetzt, besonders in den letzten Jahren zum Vorschein tretend, das Problem, dass sie eben als "Parade" bzw. Protestversammlung (ganz nach dem Grundgesetzt der Versammlungsfreiheit) galt. Da sie dann als solche gleich einer beispielsweise Wahlveranstaltung oder anderem gestellt ist (und somit öffentlich und damit auch ohne Eintritt teilnehmbar sein muss), trägt die Stadt zum Grossteil die Säuberrungsaktionen.
Die frage ist, wie lange kann sich die Stadt und die Kommunen das leisten können?

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Beitrag von Hydro Meteor » Mo Feb 18, 2008 4:45 pm

:lol:

Loveparade 2008

19. Juli, Bundesstraße B1, Dortmund, Highway to Love

http://www.rp-online.de/public/article/ ... and/534225

am melt wochenende? das ist kaum intelligent zu nennen :wink:
musik und der rest - zum lesen - unter www

Seppster
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Beitrag von Seppster » Mo Feb 18, 2008 5:39 pm

Warum?

Gute Acts = Melt!

Schlechte Acts = Loveparade

bitterschokolade
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Beitrag von bitterschokolade » Sa Feb 23, 2008 1:37 pm

die war doch letztes jahr auch schon am melt!-wochenende, oder?!
und für mich sieht das auch nicht nach einem problem aus...
Wer in der Scheiße steckt sollte sich lieber an den Geruch gewöhnen.

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Beitrag von Hydro Meteor » Mi Mai 28, 2008 1:00 pm

musikwoche.de hat geschrieben: Loveparade nennt Line-up

Nach einem Jahr Absenz wieder bei der Loveparade dabei: Paul van Dyk
Zum Line-up, das am 26. Juli bei der Dortmunder Loveparade auftritt, gehören Armin van Buuren, M.A.N.D.Y., Underworld, WestBam und Paul van Dyk, der im vergangenen Jahr öffentlich Kritik an den Veranstaltern geübt hatte.

Für die siebenstündige Abschlusskundgebung, die vor der Westfalenhalle über die Bühne geht, hat die veranstaltende Agentur Lopavent zudem Anja Schneider, Audion, Carl Craig, DJ Hell, Dubfire, Felix Kröcher und die Märtini Brös gebucht, die zusammen mit einem achtköpfiges Streichorchester auftreten wollen.

...

Auch das Partyprogramm des so genannten Love Weekend nimmt Gestalt an. So veranstaltet die DO-Love GmbH am Abend der Parade nur wenige 100 Meter von der Abschlusskundgebung im Opel Autohaus Ebbinghaus/Wendker die "Mixery Love Sensation". Hier warten auf die Raver unter anderem Künstler der Labels EdBanger und Loonyland sowie Zombie Nation, Marc Romboy, Ante Perry und Tocadisco.

Auf dem Dortmunder Thier-Gelände findet zudem die "1Live Rocker & Freunde 2008!"-Party statt. Hier werden unter anderem Paul van Dyk, Fedde Le Grand, Moguai, Mousse T., WestBam, die Disco Boys, Moonbootica, Lexy & K-Paul und Phil Fuldner mitmischen.

Quelle: musikwoche.de
Nicht alles schlecht, ne?
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Beitrag von JCM » Mi Mai 28, 2008 1:21 pm

Für mich schon ;)
But before you take this song as truth
you should wonder what I'm taking from you.
How I benefit from you being here.

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