Schottische Bands

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redstar
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Schottische Bands

Beitrag von redstar » Mo Apr 11, 2011 8:41 am

OK, ich dachte mal, wenn wir das schon im Frightened Rabbit Thread thematisieren, dann hier ein Sammelthread für all die tollen Bands, die aus Schottland kommen. Vielleicht mit kurzer Einschätzung / Beschreibung, dann kann man schnell gucken, ob einem das auch zusagen könnte. Ich ergaenz das dann auch gern oben.

Aereogramme: Machten(!) tolle, einfühlsame, aber zum Teil auch heavy Musik, einige Jahre bevor die Bands der aktuellen Stunde auf der Bildfläche erschienen. Haben sich leider vor ein paar Jahren (2007) aufgrund ausbleibenden kommerziellen Erfolgs auflösen müssen. Hinterlassen aber einige Juwelen. Sänger und Gitarrist machen als -> The Unwinding Hours weiter.

Belle And Sebastian: [bitte ergaenzen]

Biffy Clyro: Kraftvoller Alternative-Rock, der sich weder vor Gefrickel noch großen Melodien scheut. Foo Fighters 2.0

Box Codax: Experimental-Band aus Glasgow. Nick McCarthy (von Franz Ferdinand), Manuela Gernedel, und Alexander Ragnew

Broken Records: Vielleicht etwas pathetischer, aber stimmiger Arcade-Fire-Verschnitt.

The Delgados: [bitte ergaenzen]

Franz Ferdinand: Indie/New Wave/Postpunk-Band mit enormen Erfolg ab Mitte der 00er Jahre.

Frightened Rabbit: Haben erst drei Alben veröffentlicht, fangen darin aber wunderbar die Faszination des schottischen Lebens ein. Das Besondere: Nie klingt die Musik deprimierend, der Fokus liegt immer auf allem Guten im Schlechten.

Glasvegas: Ein bisschen wie die Scorpions von Schottland. Zumindest was den Schmalz in ihren Songs angeht. Ansonsten aber eigentlich erst seit kurzem im Geschäft (zwei Alben). Der volle Gitarrensound mit dem weinerlichen Gesang wurde auf dem Debüt abgefeiert, während die Live-Auftritte arg in der Kritik standen.

King Creosote: Ein Ein-Mann-Projekt von der Ostküste. Macht experimentellen Folk. Mal sehr zurückgenommen, mal leicht elektronisch. Auf jeden Fall im weiteren Sinne in der Tradition von Singing/Songwriting.

Lord Cut-Glass: Hinter dem Namen verbirgt sich Alun Woodward, der mit den Delgados musizierte, ehe sich die Band auflöste. Frickelte als Lord Cut-Glass 2009 ein buntes Album zusammen, das vor Ironie strotz und ziemlich gut den Chemikal Underground Kosmos ergänzte.

Mogwai: Muss man zu Mogwai noch groß Worte verlieren? Altmeister des Post-Rock, unzählige Releases und erst jüngst wieder mit "Hardcore Will Never Die, But You Will" auf der Bildfläche erschienen.

Alexi Murdoch: Singer-Songwriter in der Tradition von Nick Drake

The Twilight Sad: [bitte ergaenzen]

We Were Promised Jetpacks: Eines der Küken der schottischen Musik-Szene, erst ein Album und eine EP. Um einiges rockiger als viele der anderen Projekte. Da dürfen die E-Gitarren auch mal scheppern.
Zuletzt geändert von redstar am Mo Apr 11, 2011 2:14 pm, insgesamt 4-mal geändert.

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JCM
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Beitrag von JCM » Mo Apr 11, 2011 8:53 am

Biffy Clyro: Kraftvoller Alternative-Rock, der sich weder vor Gefrickel noch großen Melodien scheut. Foo Fighters 2.0.

Broken Records: Vielleicht etwas pathetischer, aber stimmiger Arcade-Fire-Verschnitt.
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Stebbie
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Beitrag von Stebbie » Mo Apr 11, 2011 9:02 am

Alexi Murdoch Singer-Songwriter in der Tradition von Nick Drake

Franz Ferdinand Indie/New Wave/Postpunk-Band mit enormen Erfolg ab Mitte der 00er Jahre.

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Beitrag von Hydro Meteor » Mo Apr 11, 2011 9:35 am

Box Codax Experimental-Band aus Glasgow. Nick McCarthy (von Franz Ferdinand), Manuela Gernedel, und Alexander Ragnew
musik und der rest - zum lesen - unter www

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Beitrag von redstar » Mo Apr 11, 2011 2:15 pm

Ja, Franz Ferdinand kam mir auch in den Sinn, aber irgendwas in mir hat sich zunächst gesträubt...

Broken Records klingt interessant, werd ich mal reinhören.

Dickinson
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Beitrag von Dickinson » Di Apr 12, 2011 10:10 am

The Pastels:
Sind die wegbereiter des Indie-Pop, von My Bloody Valentine und stehen stellvertretend für Pollunder tragende Normalos, die sich pompösem und dekadentem Punk der 80er Jahre verweigerten und dazu standen, dass sie die Kinks oder die Beach Boys eigentlich doch ganz gut finden.

BMX Bandits:
Orientieren sich am Sound der Sechziger Jahre und knüpfen ebenfalls Teil der Anorak-Subkultur der Pastels, Soup Dragons oder Teenage Fanclub an.

Teenage Fanclub:
Die entstammen auch der Zeit, der auch oben genannte Bands zuzuordnen sind. Sie sind aber auf jeden Fall von Big Star beeinflusst und klingen sagen wir mal "amerikanischer" als die BMX Bandits oder die Pastels.
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Kilian
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Beitrag von Kilian » Fr Mai 13, 2011 1:16 am

Three Blind Wolves: Indie-Folk-Rock oder so, erinnert an Frightened Rabbit

Meursault: Elektro-Folk, roh und intensiv

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Beitrag von Kilian » Di Mai 29, 2012 5:52 pm


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Beitrag von Kilian » Sa Jan 04, 2014 1:35 pm

bei Campfires In Winter hat der Sänger auch einen schönen schottischen Akzent :)

http://www.campfiresinwinter.com/

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Beitrag von Kilian » Mi Apr 16, 2014 7:28 pm


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